Mittwoch, 16. Oktober 2013

Frühlingsferien Part III

Ich schon wieder!
Aber es gibt neue Bilder. Versprochen :)
Am 5. Oktober (es war ein Samstag) waren wir in der Früh bei dem grünen und blauen See. Danach ging es in einen Park, wo es auch heiße Quellen und Mud Pools gab! (Und Gestank!!!) Ist eigentlich ganz cool, dass man die einfach so da besuchen kann ohne etwas zu zahlen. (Ihr müsst wissen, dass Rotorua im Allgemeinen sehr teuer ist.)
Der Grüne See

Der Blaue See

Matsch! Ganz viel Matsch!


 Danach ging es auch schon los zum Wildwater Rafting (Bilder folgen noch... aber leider bin ich grad noch nicht in Besitz von ihnen.). Wir wurden vom Campingplatz abgeholt und mit anderen zum Fluss gefahren. Nachdem wir 6 Mädels waren, haben wir ein Boot besetzt und wurden gleich mal A-Team genannt! Im Wasser (naja... eher auf dem Wasser) ging es dann kleine Wasserfälle herunter. Sitzend, oder stehend ;)
Am Ende unserer Reise hat uns dann ein 6 Meter hoher Wasserfall erwartet. Einige fallen da dann aus dem Boot raus oder kippen mit dem kompletten Boot um (wie auch unsere Mitgappies aus Aukland oder Backpacker, die wir auf dem Zeltplatz kennen gelernt haben). Aber wir, das A-Team sind natürlich nicht umgekippt. Wir haben's halt drauf :D
Am Sonntag sind wir zu Te Puia gegangen. Dort kann man sich Thermale Quellen, Gasiere und Mud Pools anschauen. Wir hatten Glück und haben Studenten-Rabatt bekommen, somit haben wir nur die Hälfte gezahlt (was immer noch viel zu viel ist). Am Anfang haben wir noch bei einer Maori Zeremonie teilgenommen, die aber viel kommerzieller war, als die bei unserem Einführungsseminar, aber ich durfte ein wenig ein Pui (Schnur mit Ball) schwingen!
Auch gibt es da noch ein Kiwi-Haus mit lebenden Kiwis :)

KIWIS!!!


Gasier!
Danach sind wir noch zu Wai-o-Tapu gefahren, einem anderen Thermal-Park, den ich persönlich aber viel schöner fand!
Dort gab es den Champanger Pool, der richtig schön geblubbert und gedampft hat!

Champanger Pool

Da mag ich nicht reinspringen :D
Nach den ganzen stinkenden Dämpfen haben wir dann auch der Rotorua Gegend Leb Wohl gesagt und sind richtig Osten gefahren.
EAST CAPE WIR KOMMEN!















Gecampt haben wir in Oputiki (die letzte Stadt mit einem großen Supermarkt) und haben uns am Abend sogar eine Pizza gegönnt :)
Am Montag (07.10.13) ging es dann weiter an der Küste entlang Richtung East Cape. Die Gegend dort ist sehr einsam, aber schön! Einen Stopp haben wir im sonnigen Hawei eingelegt! War sehr schön dort und ist gar nicht so weit entfernt wie wir dachten. :)


 Danach waren wir noch bei einer Kirche, wo wir Bekanntschaft mit einem Pferd gemacht haben. Das hatte unser Auto so gerne, dass es den Kopf seeehr lange zu uns reingesteckt hat. Auch wissen wir jetzt, dass Jojo allergisch auf Pferde ist :D



Hallo Pferd!



















Die letzten 20 km zum East Cape (und zum Leuchtturm) muss man auf Gravel Road fahren, die direkt bei der Küste ist, aber wir haben das natürlich mit links geschafft! Gecampt wurde ca. 8 km entfernt vom Lighthouse. Das war einfach im Nirgendwo. Deswegen konnte ich dann auch Abends so gute Bilder vom Sternenhimmel machen. Als Stativ hat das Auto gedient!
Als wir davor noch unser Zelt aufgebaut haben, ist uns dann leider eine Zeltstange gebrochen. Wie gut, dass wir noch das Zelt von unseren Vorgappies dabei haben! Es hat ein wenig einen Militär Look, aber wir mögen es :) (auch wenn es nicht Wasserdicht ist).
Gravel Road :)

Der Hobbit

Unser anderes Zelt. Es ist stabiler, als es ausschaut ;)




Liebe Grüße! Wir sehen uns morgen, wenn dann auch leider der letzte Post zu den Frühlingsferien kommt, aber ihr könnt euch auf schöne Sonnenaufgangsbilder freuen.... vorausgesetzt, wir haben nicht verschlafen!
Eure Lara

Dienstag, 15. Oktober 2013

Frühlingsferien Part II

Hallo again :)

nach einer windigen Nacht bei Port Jackson, hatte Jojo in der Früh erstmal die verrückte Idee schwimmen zu gehen... Ich hab mir dann auch irgendwann gedacht, weil die Sonne so schön geschienen hatte, dass man auch mal ins Meer gehen sollte, wenn man doch schon mal da ist!
Das Wasser war arschkalt! Ich bin aber sogar ganz kurz geschwommen, bis meine Gliedmaßen nur noch weh getan haben. Danach gings dann unter eine fast noch kältere Dusche!

Unser Zelt, Mellis Zelt und hinten rechts eins der Jungszelte!
Nach einer sehr Kurvigen Fahrt, bei der "man sollte auf 25 km/h abbremsen, sonst schaffst du die Kurve nicht"- Schilder keine Seltenheit waren!
 Am Nachmittag sind wir dann zum New Chums Beach gefahren. Am
Anfang kommt man noch bei einem anderen Strand an, muss dann aber 30 min zu Fuß über Steine gehen, bis man dann (wenn man den ersten Pfad verpasst) einen matschigen, rutschigen, steilen Hügel hochklettern muss! Aber die Mühe lohnt sich allemal, weil der Strand einfach nur wunderschön und einsam ist. Wir haben dort dann auch gleich mal späten Lunch gemacht mit selbstgebackenen Brot und Käse! Und dazu waren wir auch noch ganz allein an dem Strand! :)
Danach gings dann ab nach Kuaotuno. Dort hat uns Vance (der Onkel von der besten Freundin von einer Freundin von Jojo) seinen Campervan (mit angebautem kleinen Haus) überlassen. Richtig lieb! Zum Abendessen gab es dann von seinem Vater frisch gefangenen Fisch (seine Eltern leben gleich zwei Häuser weiter!).

Port Jackson


Hinter den Hügeln befindet sich der New Chums Beach

Blick zurück auf die zurückgelegte Strecke
Lunch am Beach und im Sonnenschein

Einsamer New Chums Beach


Frühstück vor Vance's Caravan


Am 3. Oktober sind wir früher aufgestanden, damit wir es rechtzeitig zum Hot Water Beach schaffen. Der Hot Water Beach ist ein Beach unter dem es heiße Quellen gibt. Und wenn Ebbe herrscht, kann man sich dort mit Schaufeln sein eigenes kleines Loch buddeln (vorausgesetzt man findet eine heiße Stelle) und hat dann einen heißen kleinen Pool. Am Besten sollte man eine Stunde vor dem tiefsten Stand der Ebbe da sein, weil sonst einfach viel zu viele Leute da sind! Wir hatten ein wenig Glück, da wir dort Backpacker wieder gesehen hatten, die wir schon zweimal davor getroffen hatten und durften uns bei ihnen in ihr Wasserloch reinsetzen und es vergrößern!
Danach ging es zur Cathedral Cove. An diesem Strand mit dem berühmten Loch im Stein wurde eine Szene im zweiten Narnia-Film gedreht! Dort muss man aber auch auf die Ebbe achten, weil man sonst nicht durchlaufen kann. (Aber man braucht sich nicht zu sehr hetzten. Wenn low Tide von z.b. 12-2 pm ist, reicht es auch, wenn man um halb zwei oder zwei erst hinkommt! Man sollte jedoch 30 Min. Laufzeit mit einplanen.) Auf jeden Fall war dort das Wasser viel wärmer, als bei Port Jackson ;)
Alle Faulen können auch mit dem Water Taxi dorthin fahren. Ist an sich sehr unnötig und das Gelbe Schild zerstört die schöne Landschaft!
Geschlafen haben wir diese Nacht auch wieder in richtigen Betten, nämlich bei Eric und Helen (zwei, die bei uns an der Schule arbeiten). Die beiden haben ein Ferienhaus in Whangamata und haben uns zu sich eingeladen. Bei denen haben wir dann den Abend und die Nacht verbracht, was auch richtig schön war!
Cathedral Cove


Was man nicht alles gegen die Sonne trägt:D















Am 4. Oktober sind wir dann durch Waihi (die Stadt mit dem Loch) durchgefahren in Richtung Tauranga. Dort gab es erstmal am Wasser Fish and Chips und danach sind wir noch den  Mount Manganui hochgelaufen, von dem man eine fantastische Sicht hat auf Tauranga.
Am Abend hat uns unser Weg nach Rotorua geführt, der stinke-Stadt. Dort gibt es viele heiße Quellen und ab und zu weht ein strenger Duft zu einem rüber! Sogar unser Camping Platz hatte Hot Pools und somit haben wir unseren Tag entspannt beenden können :)

Das Loch in Waihi

Tauranga

Mount Manganui













Morgen geht's weiter! Dort werde ich euch in Richtung East Cape entführen und euch ein paar Mudpools zeigen.

Alles Liebe,
Lara

Sonntag, 13. Oktober 2013

Frühlingsferien Part I

Hallo ans andere Ende der Welt,

ich bin zurück von meinen Ferien. Es war einfach nur richtig schön! Nachdem ich ein paar mehr Tage unterwegs war und es einfach zu viel wäre das alles in einen Eintrag zu packen, dacht ich mir, dass ich immer so 3 Tage in einem Post zusammenfasse! Diese Ferienblogposts sollen dann jeden Tag kommen (große Versprechungen :D).
Also begeben wir uns mal zurück zum 28. September.
An diesem Tag kamen wir alle in Hamilton zusammen. "Wir alle" sind Jojo, Kathi (kennt man ja schon ;)), Elli (sie ist einen langen Weg über die Südinsel von Oamaru zu uns gekommen!), Melina (eine aus dem Vorbereitungsseminar, die in Masterton wohnt, welches eine Stunde von Wellington entfernt ist) und Dajana (Melinas Freundin, die das FSJ in Melbourne in Australien macht).
Am Abend wurde für den Roadtrip eingekauft und danach wurden alle Neuigkeiten ausgetauscht und den ganzen Tratsch, den man nicht mitbekommen hatte.
Am Sonntag, den 29. September haben wir ihnen ein wenig Hamilton gezeigt. Denn wenn man schon mal in Hamilton ist, sollte man ja auch was sehen! Am Anfang haben wir Halt bei den Hamilton Gardens gemacht (der aufmerksame Leser sollte diese Gärten schon kennen). Dieses Mal waren wir aber noch in anderen Teilen von den Gardens, die wir das letzte Mal noch gar nicht gesehen hatten!
Elli und ich :)


Das war vor einem Maori-themed-Garden

Fantasy Garden
Danach, weil das Wetter mal so gut war, haben wir uns noch auf den Weg in das 35 km entfernte Raglan gefahren und sind ein wenig am Strand spazieren gegangen :)
Abends wurde fertig gepackt und dann gab es Käsespätzle!
Montag war es dann so weit. Der Roadtrip geht offiziell los! Unser Plan war es zur Halbinsel (in Englisch: Peninsula) Coromandel hochzufahren. Davor musste aber natürlich das Auto erst noch beladen werden! Es war im Nachhinein doch gut, dass wir zu 6t zwei Autos hatten, weil wir dann einfach nicht so ganz eng packen mussten und der Fahrer hinten raus noch einen freien Blick hatte. Auf unserem Weg nach Coromandel haben wir noch einen Stopp in Te Aroha gemacht. In diesem kleinen Städtchen wohnt eine Lehrerin von unserer Schule Louise und sie hatte uns zu sich eingeladen, um etwas zu Essen (was dann auf Lunch herauslief) und ein wenig wandern zu gehen.
Das Wetter wollte aber leider nicht, dass wir uns bewegen, deswegen hatte es ziemlich viel geschüttet. Aber wir haben ja Regenjacken und sind dann, als der Regen nicht mehr so ganz stark war losgelaufen! Es war ziemlich interessant. Louise hat uns von einer Pflanze erzählt, die die Maori benutzen zum Heilen und zum Blut reinigen. Ein Tee, den man auch daraus machen kann, schmeckt gar nicht mal so schlecht ;)
Es war auf jeden Fall ziemlich schön so herzlich willkommen geheißen werden von Louise!
Diese Steine makieren eine Stelle zum rasten.

Tutumangao Falls
Am Nachmittag sind wir dann nach Thames gefahren, welches den Anfang von der Halbinsel markiert. Von dort aus sind wir noch weiter nach Cormandel Town gefahren, wo wir dann in einem gemütlichen Backpacker geschlafen haben, weil es geregnet hat!
Unsere Autos. Das Rechte war von einer Jungsgruppe












Dajana, Melina, Elli, Jojo, Kathi und ich













Am Dienstag, den 1. Oktober haben wir uns dann auf zum Fletchers Bay gemacht. Es wurde zwar gesagt, dass man das mit einem normalen Auto nicht befahren kann, aber das hatte nicht gestimmt und es geht sehr gut, wenn man auf Gravel Road fahren kann, aber unser Auto hat uns nicht im Stich gelassen ;). Dort angekommen haben wir erstmal an einem schönen Strand Lunch gegessen und haben uns dann auf zu einer kleinen Wanderung gemacht, die dann doch gute 4 Stunden gedauert hatte, weil wir noch einen kurzen Halt an einem kleinen Strand gemacht haben.
Man kann dort nicht mit dem Auto entlang fahren, deswegen trifft man dort nicht so viele Leute an! Unser Zelt haben wir dann am Port Jackson aufgebaut, was eine sehr windige Angelegenheit war.





Schöne Straßen gibt es hier ;)


Fletchers Bay



Am Abend, nachdem wir das Zelt endlich aufgebaut hatten
Das waren die ersten paar Tage! Morgen seht ihr dann, was wir noch auf Coromandel erlebt haben!
Allen, bei denen jetzt Uni anfängt: Ich wünsche euch einen guten Start. An alle anderen: lasst euch nicht vom Wetter unterkriegen!

Liebe Grüße,
Lara