Dienstag, 15. Oktober 2013

Frühlingsferien Part II

Hallo again :)

nach einer windigen Nacht bei Port Jackson, hatte Jojo in der Früh erstmal die verrückte Idee schwimmen zu gehen... Ich hab mir dann auch irgendwann gedacht, weil die Sonne so schön geschienen hatte, dass man auch mal ins Meer gehen sollte, wenn man doch schon mal da ist!
Das Wasser war arschkalt! Ich bin aber sogar ganz kurz geschwommen, bis meine Gliedmaßen nur noch weh getan haben. Danach gings dann unter eine fast noch kältere Dusche!

Unser Zelt, Mellis Zelt und hinten rechts eins der Jungszelte!
Nach einer sehr Kurvigen Fahrt, bei der "man sollte auf 25 km/h abbremsen, sonst schaffst du die Kurve nicht"- Schilder keine Seltenheit waren!
 Am Nachmittag sind wir dann zum New Chums Beach gefahren. Am
Anfang kommt man noch bei einem anderen Strand an, muss dann aber 30 min zu Fuß über Steine gehen, bis man dann (wenn man den ersten Pfad verpasst) einen matschigen, rutschigen, steilen Hügel hochklettern muss! Aber die Mühe lohnt sich allemal, weil der Strand einfach nur wunderschön und einsam ist. Wir haben dort dann auch gleich mal späten Lunch gemacht mit selbstgebackenen Brot und Käse! Und dazu waren wir auch noch ganz allein an dem Strand! :)
Danach gings dann ab nach Kuaotuno. Dort hat uns Vance (der Onkel von der besten Freundin von einer Freundin von Jojo) seinen Campervan (mit angebautem kleinen Haus) überlassen. Richtig lieb! Zum Abendessen gab es dann von seinem Vater frisch gefangenen Fisch (seine Eltern leben gleich zwei Häuser weiter!).

Port Jackson


Hinter den Hügeln befindet sich der New Chums Beach

Blick zurück auf die zurückgelegte Strecke
Lunch am Beach und im Sonnenschein

Einsamer New Chums Beach


Frühstück vor Vance's Caravan


Am 3. Oktober sind wir früher aufgestanden, damit wir es rechtzeitig zum Hot Water Beach schaffen. Der Hot Water Beach ist ein Beach unter dem es heiße Quellen gibt. Und wenn Ebbe herrscht, kann man sich dort mit Schaufeln sein eigenes kleines Loch buddeln (vorausgesetzt man findet eine heiße Stelle) und hat dann einen heißen kleinen Pool. Am Besten sollte man eine Stunde vor dem tiefsten Stand der Ebbe da sein, weil sonst einfach viel zu viele Leute da sind! Wir hatten ein wenig Glück, da wir dort Backpacker wieder gesehen hatten, die wir schon zweimal davor getroffen hatten und durften uns bei ihnen in ihr Wasserloch reinsetzen und es vergrößern!
Danach ging es zur Cathedral Cove. An diesem Strand mit dem berühmten Loch im Stein wurde eine Szene im zweiten Narnia-Film gedreht! Dort muss man aber auch auf die Ebbe achten, weil man sonst nicht durchlaufen kann. (Aber man braucht sich nicht zu sehr hetzten. Wenn low Tide von z.b. 12-2 pm ist, reicht es auch, wenn man um halb zwei oder zwei erst hinkommt! Man sollte jedoch 30 Min. Laufzeit mit einplanen.) Auf jeden Fall war dort das Wasser viel wärmer, als bei Port Jackson ;)
Alle Faulen können auch mit dem Water Taxi dorthin fahren. Ist an sich sehr unnötig und das Gelbe Schild zerstört die schöne Landschaft!
Geschlafen haben wir diese Nacht auch wieder in richtigen Betten, nämlich bei Eric und Helen (zwei, die bei uns an der Schule arbeiten). Die beiden haben ein Ferienhaus in Whangamata und haben uns zu sich eingeladen. Bei denen haben wir dann den Abend und die Nacht verbracht, was auch richtig schön war!
Cathedral Cove


Was man nicht alles gegen die Sonne trägt:D















Am 4. Oktober sind wir dann durch Waihi (die Stadt mit dem Loch) durchgefahren in Richtung Tauranga. Dort gab es erstmal am Wasser Fish and Chips und danach sind wir noch den  Mount Manganui hochgelaufen, von dem man eine fantastische Sicht hat auf Tauranga.
Am Abend hat uns unser Weg nach Rotorua geführt, der stinke-Stadt. Dort gibt es viele heiße Quellen und ab und zu weht ein strenger Duft zu einem rüber! Sogar unser Camping Platz hatte Hot Pools und somit haben wir unseren Tag entspannt beenden können :)

Das Loch in Waihi

Tauranga

Mount Manganui













Morgen geht's weiter! Dort werde ich euch in Richtung East Cape entführen und euch ein paar Mudpools zeigen.

Alles Liebe,
Lara

Sonntag, 13. Oktober 2013

Frühlingsferien Part I

Hallo ans andere Ende der Welt,

ich bin zurück von meinen Ferien. Es war einfach nur richtig schön! Nachdem ich ein paar mehr Tage unterwegs war und es einfach zu viel wäre das alles in einen Eintrag zu packen, dacht ich mir, dass ich immer so 3 Tage in einem Post zusammenfasse! Diese Ferienblogposts sollen dann jeden Tag kommen (große Versprechungen :D).
Also begeben wir uns mal zurück zum 28. September.
An diesem Tag kamen wir alle in Hamilton zusammen. "Wir alle" sind Jojo, Kathi (kennt man ja schon ;)), Elli (sie ist einen langen Weg über die Südinsel von Oamaru zu uns gekommen!), Melina (eine aus dem Vorbereitungsseminar, die in Masterton wohnt, welches eine Stunde von Wellington entfernt ist) und Dajana (Melinas Freundin, die das FSJ in Melbourne in Australien macht).
Am Abend wurde für den Roadtrip eingekauft und danach wurden alle Neuigkeiten ausgetauscht und den ganzen Tratsch, den man nicht mitbekommen hatte.
Am Sonntag, den 29. September haben wir ihnen ein wenig Hamilton gezeigt. Denn wenn man schon mal in Hamilton ist, sollte man ja auch was sehen! Am Anfang haben wir Halt bei den Hamilton Gardens gemacht (der aufmerksame Leser sollte diese Gärten schon kennen). Dieses Mal waren wir aber noch in anderen Teilen von den Gardens, die wir das letzte Mal noch gar nicht gesehen hatten!
Elli und ich :)


Das war vor einem Maori-themed-Garden

Fantasy Garden
Danach, weil das Wetter mal so gut war, haben wir uns noch auf den Weg in das 35 km entfernte Raglan gefahren und sind ein wenig am Strand spazieren gegangen :)
Abends wurde fertig gepackt und dann gab es Käsespätzle!
Montag war es dann so weit. Der Roadtrip geht offiziell los! Unser Plan war es zur Halbinsel (in Englisch: Peninsula) Coromandel hochzufahren. Davor musste aber natürlich das Auto erst noch beladen werden! Es war im Nachhinein doch gut, dass wir zu 6t zwei Autos hatten, weil wir dann einfach nicht so ganz eng packen mussten und der Fahrer hinten raus noch einen freien Blick hatte. Auf unserem Weg nach Coromandel haben wir noch einen Stopp in Te Aroha gemacht. In diesem kleinen Städtchen wohnt eine Lehrerin von unserer Schule Louise und sie hatte uns zu sich eingeladen, um etwas zu Essen (was dann auf Lunch herauslief) und ein wenig wandern zu gehen.
Das Wetter wollte aber leider nicht, dass wir uns bewegen, deswegen hatte es ziemlich viel geschüttet. Aber wir haben ja Regenjacken und sind dann, als der Regen nicht mehr so ganz stark war losgelaufen! Es war ziemlich interessant. Louise hat uns von einer Pflanze erzählt, die die Maori benutzen zum Heilen und zum Blut reinigen. Ein Tee, den man auch daraus machen kann, schmeckt gar nicht mal so schlecht ;)
Es war auf jeden Fall ziemlich schön so herzlich willkommen geheißen werden von Louise!
Diese Steine makieren eine Stelle zum rasten.

Tutumangao Falls
Am Nachmittag sind wir dann nach Thames gefahren, welches den Anfang von der Halbinsel markiert. Von dort aus sind wir noch weiter nach Cormandel Town gefahren, wo wir dann in einem gemütlichen Backpacker geschlafen haben, weil es geregnet hat!
Unsere Autos. Das Rechte war von einer Jungsgruppe












Dajana, Melina, Elli, Jojo, Kathi und ich













Am Dienstag, den 1. Oktober haben wir uns dann auf zum Fletchers Bay gemacht. Es wurde zwar gesagt, dass man das mit einem normalen Auto nicht befahren kann, aber das hatte nicht gestimmt und es geht sehr gut, wenn man auf Gravel Road fahren kann, aber unser Auto hat uns nicht im Stich gelassen ;). Dort angekommen haben wir erstmal an einem schönen Strand Lunch gegessen und haben uns dann auf zu einer kleinen Wanderung gemacht, die dann doch gute 4 Stunden gedauert hatte, weil wir noch einen kurzen Halt an einem kleinen Strand gemacht haben.
Man kann dort nicht mit dem Auto entlang fahren, deswegen trifft man dort nicht so viele Leute an! Unser Zelt haben wir dann am Port Jackson aufgebaut, was eine sehr windige Angelegenheit war.





Schöne Straßen gibt es hier ;)


Fletchers Bay



Am Abend, nachdem wir das Zelt endlich aufgebaut hatten
Das waren die ersten paar Tage! Morgen seht ihr dann, was wir noch auf Coromandel erlebt haben!
Allen, bei denen jetzt Uni anfängt: Ich wünsche euch einen guten Start. An alle anderen: lasst euch nicht vom Wetter unterkriegen!

Liebe Grüße,
Lara

Montag, 23. September 2013

Hallo meine Lieben,

letzte Woche ist nicht wirklich viel passiert. Wir hatten ein Exeat Weekend, d.h. dass alle Mädchen nach Hause müssen und wir haben das Boarding House für uns alleine und können mal in Ruhe schön kochen!
Hier ist auch mal ein Foto von unserem Auto, das wir alle ganz gern mögen! :)

Martin Walter! (Das Kennzeichen wurde von einem Profi unkenntlich gemacht :D)
Der Regen hier ist sehr komisch. Mal schüttet es aus allen Löchern, fährt man dann 10 Meter weiter hört der Regen auf. Bin mal gespannt, ob wir uns daran gewöhnen werden ;) (Ich glaube aber schon!)
Nächste Woche beginnen unsere Frühlingsferien, die zwei Wochen dauern werden. Also werdet ihr 3 Wochen nichts von mir hören. Danach kommen gaaaanz viele Bilder und hoffentlich viele lustige Geschichten!
Unser Plan ist es nach Coromandel zu fahren und danach Richtung Ostküste runter. Wie weit wir kommen hängt davon ab, wie lange wir an einem Ort bleiben. Also ist eigentlich alles noch ziemlich offen.
Wie es gelaufen ist und ob wir ein gutes Wetter haben, seht ihr dann in 3 Wochen!

Liebe Grüße und habt eine gute Zeit!
Eure Lara

Dienstag, 17. September 2013

Treffen über Treffen

Hallo,

dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des Zusammenkommens!
Angefangen beim Freitag. Denn nach einer langen Arbeitswoche, wurden wir Freitag Abend zu einer Lehrerin zum Essen eingeladen. Es war richtig lecker und schön aus dem Boarding House rauszukommen! Im Endeffekt wurde es doch später, als wir dachten.
Samstag Mittag sind wir dann in die Hamilton Gardens gegangen (in jedem Reiseführer DAS, was man in Hamilton gesehen haben sollte). Hamilton Gardens sind eine Ansammlung von "kleinen" Gärten mit jeweils einem bestimmten Thema. Da gibt es z.B. einen indischen Garten, oder einen im Englischen Stil! Wir haben uns dort mit der Schwester einer Freundin von meiner Mama getroffen (Connections ;)). Es war richtig schön und das Wetter hat uns auch nicht im Stich gelassen. Die Sonne hat richtig schön geschienen und pünktlich, als wir dann im Auto waren hat es angefangen wie aus Kübeln zu schütten und es hat sogar ein wenig gehagelt!
Der italienische Garten


Der indische Garten

Der Mond ist hier ein wenig gedreht!

Der chinesische Garten


Am Sonntag sind wir dann nach Aukland in den Tiergarten gefahren. Auch da hatten wir Glück mit dem Wetter. Die Sonne hat ziemlich oft durch die Wolkendecke hindurchgespiezelt, obwohl Regen angesagt war. Mein persönliches Highlight des Zoo's war ein Art Nachtgehege, in dem es Kiwis gab (die sind natürlich dann nachtaktiv). Leider ist mir kein gescheites Foto gelungen, da es so dunkel war, dass ich nicht sehen konnte, ob das Bild scharf ist oder nicht. Glaubt mir einfach, dass das graue Federkneul ein Kiwi ist ;)
Ein wenig furchteinflösend, aber auf der gleichen Seite interessant fand ich, dass der Tiger (nein, es war kein sibirischer Tiger, sondern ein Sumatratiger) uns lange Zeit angeschaut hat und als wir gegangen sind, ist er uns mit seinem Blick gefolgt...

Wallabys!!!

Lara und der Emu :)

Ein paar Hippos am chillen


Totenkopfäffchen :)

Und hier ist der sagenumwobene Kiwi!!!

























Nach dem Tiergarten haben wir uns mit zwei anderen deutschen Gappies getroffen. Der eine oder andere, der gut beim Lesen meines Blogs aufgepasst hat, wird die beiden wieder erkennen ;)
Mit ihnen waren wir dann erstmal einen Kaffee in einem Hafen-Viertel trinken. Man hatte dort eine sehr gute Aussicht. Danach sind wir auf den Mt. Eden gefahren. 
Ein kleiner Reisetipp am Rande: Geht nicht in den Skytower! Genießt die Sicht auf die Stadt vom Mt. Eden. Die ist viel besser und es kostet nichts :)



Achte mal auf die Farben, der Kästen!!


















Ausblick von Mount Eden
Ein Kontainer mit Büchern... und Kathi

Auf geht's nach Frankfurt!













Nachdem wir die wunderbare Aussicht genossen hatten und auf einer Tafel die Richtung nach Frankfurt gefunden hatten, ging es dann weiter zu dem College von den Jungs, um Abend zu essen. Ich muss sagen, dass es wirklich wie eine kleine Stadt ausschaut. Mit den ganzen Rugby-Feldern und den ganzen Wohnungen für die Lehrer. Da müsste ich dann aufpassen, dass ich mich nicht verfahre ;)

In zwei Wochen sind Herbst/Frühlings-Ferien!!! Und wir sind schon kräftig am planen.

Liebe Grüße nach Deutschland,
eure Lara